An der Schwelle zum Erwachsensein stehen die Roverinnen und Rover, die Mitglieder der ältesten Stufe der DPSG. Berufseinstieg oder Abitur und Studium, eigene Wohnung oder weiter im Elternhaus leben, Wehrdienst oder Zivildienst, Partnerschaft oder Single sein? Wie sieht meine Zukunft aus, wie steht es um meinen Glauben? Das sind einige zentrale Fragen der 16 bis 19 Jahre alten Jugendlichen.

Rovergruppen bieten Rückhalt und die Chance, in der Auseinandersetzung mit anderen selbstständig Antworten auf diese Fragen zu finden. Leitungskräfte begleiten die jungen Leute mit Rat und Tat. Sie sehen ihre Aufgabe vor allem darin, die Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen zu fördern und ihre Entscheidungsfreude zu stärken. Denn Roversein heißt mehr als nur eigene Probleme zu diskutieren.

Rovergruppen bieten Raum für Experimente: Ob im Engagement für eine gute Sache oder auf Reisen: Immer haben Roverinnen und Rover die Chance, sich selber in neuen Situationen auszuprobieren. Es gibt viel Raum für Spaß miteinander, Zeit zum Ideen- und Träumespinnen. So kann es den Roverinnen und Rovern gelingen, sich über ihre eigenen Vorstellungen von Gesellschaft und Leben klar zu werden und etwas daraus zu machen. Roverinnen und Rover lernen sich und Menschen aus anderen Kulturen kennen und organisieren ihre Abenteuer selbst.

Worauf es ankommt ist: Alles ist denkbar und machbar! Dabei befinden sie sich auf den Spuren Baden-Powells, dem Gründer der Pfadfinderbewegung: "Ich habe mich immer daran gehalten, dass wenn der richtige Geist vorhanden ist, ist es möglich das 'un' aus dem Wort 'unmöglich' herauszuwerfen."